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Seggerlinge 5. Teil
Hier
sind nun alle nötigen Schotten und Stringer drin. Die Oberkante
des gesamten Rumpfes ist gehobelt und fertig zum Auflegen des Decks.
Vorher wird der gesamte Innenraum angeschliffen und einmal mit Epoxi
konserviert. |
Während immer wieder Harz aushärten muß, bleibt
Zeit, sich an´s Schwert zu geben. Dabei geht mir seit langem
durch den Kopf, ob man den Maschinenpark einer Gesenkschmiede nicht
nutzbringend einsetzen kann, um die Arbeit des Profilierens zu
Vereinfachen und gleichzeitig bessere Flossen zu erhalten.
Nach
langem Grübeln kam ich auf die Idee, das Profil mit Hilfe einer
Deckel Modellbaufräse auf einen stabverleimten Rohling zu übertragen.
Dazu fährt man die Kontur auf einem Kunststoffmodell ab. Die
Maschinen führt dann einen Fräser exakt parallel zum
Taster und fräst so das Profil zeilenweise in den Block. Vom
Prinzip wie beim Storchenschnabel.
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Aus
dem Internet habe ich mir die Profildaten für ein NACA 0008
geladen. Hier sieht man schön die Kontur, die auf beide Seiten
des Schwerts übertragen die typische Tropfenform wie bei einer
Flugzeugtragfläche ergibt. |
Knapp
10cm sind gefräst. |
Ich
konnte es natürlich nicht lassen und habe die Blöcke aus
abwechselnd Fichte und Sapeli verleimt....
Das Ruderblatt ist schon geschliffen, das Schwert ist noch roh gefräst.
Die Qualität ist deutlich besser, als bei gehobelten Flossen.
Ich werde mich also fragen müssen, was mir wichtiger ist:
Gewicht, also Kohlefaser (s.o.) oder Profil und Optik.
Wahrscheinlich alles zu seiner Zeit..... |
| Fortsetzung |
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